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Eckhard Lietzow Naturfotografie
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     Beobachtungsgebiete -
Enger Bruch, Seite 7

Weißstörche  2022

Breite Straße, 32130 Enger
52°09’21’’N,  8°32’30’’O

Naturschutzgebiet im Westen von Enger,    ca. 52 ha

Beobachtungsturm, Wäldchen, Wiese, Schafweide, Seggenbereich, Teiche

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27.2.2022
Erste Sichtunge
n

5.3.2022
Das letztjährige Brutweibchen
ist wieder da!

7.3.2022
Wer mir wem?
Wer besetzt das Nest?

10.3.2022
Harmonie

26.3.2022
Langeweile

29.3.2022
Na, geht doch!

1.4.2022
Schnee am Storchennest

19.4.2022
Fremdstorch im Bruch

10.5.2022
Nachwuchs ist da!

11.5.2022
Zweiter Jungvogel

16.5.2022
Vier Jungvögel

16.5.2022,  17:45 Uhr:
Nur noch 3 Junge

 

 

 

 

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27. Februar 2022

 

Seit dem 21.2. erfolgten immer wieder Meldungen, dass sich ein Storch im Bereich des Enger Bruchs aufhält. Zunächst war er im ostwärtigen Bereich zu sehen, am 22.2. aber auch kurzzeitig im Bereich des Nestes. Er beflog dieses für kurze Zeit, zeigte aber am Zustand kein Interesse. In den folgenden Tagen hielt er sich vermehrt auf einer Wiese am Bolldammbach (In Verlängerung des Utewegs) auf, Foto links.

Tägliche Kontrollen im Nestbereich blieben negativ, auch kam der Vogel bei Einbruch der Dunkelheit nicht auf das Nest, um dort zu übernachten.

Am 26.2. konnte der Storch am Vormittag und auch am späteren Nachmittag auf einem Feld Ecke Madlietweg / In den Döhren, im Osten von Enger beobachtet werden, Foto rechts.

Der Vogel ist unberingt, also keiner der beiden Brutvögel des letzten Jahres.

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5. März 2022

 

Sie ist da!

Gegen 16 Uhr ein erfreulicher Anblick auf dem Storchennest: Unser letztjähriges Brutweibchen ist wieder da und zeigt das Verhalten, das man von einem brutwilligen Vogel erwartet: Das Nest wird aufgeräumt!

Die Ringnummer konnte eindeutig abgelesen werden: DER A7P10.

Es bleibt abzuwarten, wie sich der in den vergangenen Tagen im Bereich Enger zu beobachtende Storch verhält, heute war er nicht zu sehen.

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7. März 2022

Es bleibt spannend.

 

Am Sonntag, 6.3., gegen 8 Uhr konnte  der seit einer Woche im Gebiet anwesende Storch bei unserem Weibchen auf dem Nest beobachtet werden. Dieses zeigte keinerlei Agressionen.

Um 18 Uhr dann plötzlich zwei unberingte Störche auf dem Nest und der davor liegenden Wiese.

Heute (7.3.) um 8:15 Uhr war die Welt wieder in Ordnung: Das Weibchen und der bekannte Storch standen gemeinsam auf dem Nest und betrieben intensiv Gefiederpflege, unterbrochen von gelegentlichen Sympathiebekundungen.

 

Links die beiden unberingten Störche,
rechts und oben unser Weibchen mit dem neuen Partner.

 

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10. März 2022

Es sieht gut aus.

 

Wie es scheint, hat unser Weibchen ihren Partner gefunden. Beide oben genannten Weißstörche stehen morgens auf dem Nest und betreiben Gefiederpflege. Tagsüber sind sie über längere Zeit unterwegs. Wenn sie erscheinen, wird am Nest gearbeitet.

 

Spätestens mit Einbruch der Dunkelheit sind beide dann wieder auf dem Nest vereint und es herrscht offenbar Harmonie.

 

26. März 2022,  Langeweile

Bei unserem Storchenpaar sieht es derzeit nicht so aus, als würden sie großes Interesse an einer Brut haben. Es ist bisher noch nicht beobachtet worden, dass sie gezielt Nistmaterial eintragen, was in den Vorjahren stets der Fall war. Auch eine Kopulation konnte noch nicht registriert werden. Handelt es sich bei dem Männchen, wie bereits vermutet, um einen recht jungen Vogel?

Gelegentlich wird ein weiterer Storch im Gebiet gesichtet, vorgestern sogar zwei. Gegen diese Eindringlinge wird das Nest aber verteidigt.

Der April naht, also Störche, bewegt euch!

 

 

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  29. März 2022: Na, geht doch!

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1. April 2022, kein Aprilscherz: Es liegt Schnee!

Das Weibchen sitzt auf dem Nest und scheint ein bereits vorhandenes Ei zu schützen. Aus Richtung Enger Bruch kommt der männliche Storch angeflogen und beginnt nach der Begrüßung direkt mit der Kopulation. Nach etwa 5 Minuten fliegt er ab und landet auf einem Strahler der Spedition. Dort putzt er sich10 Minuten und fliegt dann über die Spenger Straße ab.

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19. April 2022

Um 8:20 Uhr sitzt das Weibchen brütend auf dem Nest

20 Minuten später im Bruch auf der Kranichwiese: Zwei Störche landen und scheinen nicht voneinander begeistert zu sein, sie gehen sich bewusst aus dem Weg. Ein Vogel ist rechts beringt (aufgrund der Entfernung nicht abzulesen), also nicht unser Weibchen. Kontrolle mit dem Fernglas: Das Nest ist besetzt. Der unberingte Storch weist die Brustverschmutzung auf wie unser Männchen.

Nach weniger als zwei Minuten wird der beringte Vogel bedrängt und vertrieben. Der unberingte Vogel fliegt auf den Ansitz am Bruchweg und zeigt Siegerpose. Nach etwa fünf Minuten fliegt er ab in Richtung Nest.

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10. Mai 2022: Es hat geklappt, der Nachwuchs ist da!

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Die Störchin geht auf der westlichen Wiese auf Nahrungssuche...

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...der männliche Storch sitzt auf dem Nest ...

steht später auf - und siehe da:
Der erste kleine Schnabel ragt über den Nestrand!!

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Mutter (jetzt kann man es so sagen) hebt ab...

... und landet auf dem Nest.

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Nach einer Weile fliegt der Vater ab und Mutter übernimmt die Betreuung.

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Nun ist wieder kurzzeitig ein kleiner Schnabel zu sehen.

 

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11. Mai 2022

 

Heute gegen 8 Uhr den zweiten Jungvogel festgestellt.

 

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16. Mai 2022

 

Nachdem gestern nur vermutet werden konnte, dass drei Junge im Nest liegen, konnte heute früh gegen 7 Uhr einwandfrei gesehen werden, dass jetzt sogar vier Junge ihre Schnäbel über den Nestrand reckten.

 

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16. Mai 2022, 17:45 Uhr

Drama auf dem Storchennest

 

Nach der morgendlichen Sichtung von 4 Jungvögeln konnte ich am Nachmittag über einen längeren Zeitraum nur 3 Junge feststellen. Das hat meist nicht viel Aussagekraft, da das kleinste Junge nur schwer zu entdecken ist.

 

Nach der Brutablösung durch den Storchenmann und der intensiven Fütterung der Jungen zeigten sich wieder nur 3 Junge. Gegen 17:45 Uhr hatte der Altstorch plötzlich etwas im Schnabel, was weder Futterrest noch Nistmaterial war. Bei genauer Beobachtung dann die Gewissheit: Es handelte sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um das jüngste Küken. Einige Minuten wurde es geschüttelt und dann unter starken Schluckbewegungen verzehrt.

 

Dieser Kanibalismus mutet zwar grausam an, doch ist er bei Störchen schon beobachtet worden. Junge, die nicht lebensfähig sind, werden aus dem Nest geworfen, oder wenn sie noch klein sind, verschluckt.

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