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Eckhard Lietzow Naturfotografie
www.lietzow-naturfotografie.de

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     Beobachtungsgebiete -      Enger Bruch
Seite 3

Breite Straße, 32130 Enger
52°09’21’’N,  8°32’30’’O

Naturschutzgebiet im Westen von Enger,    ca. 52 ha

Beobachtungsturm, Wäldchen, Wiese, Schafweide, Seggenbereich, Teiche

Weißstörche 2018

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Storchenseite von 2017

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vom Enger Bruch

Zusammenfassende Bildershow
vom Brutgeschehen 2017

Saisonbeginn  2018

Bildershow / Video (vertont)
Die ersten 8 Tage nach Rückkehr

Kurzvideo 18. März
3 Minuten

18. KW 2018
Ende der Brutzeit naht

13. Mai 2018
Schlupf erfolgt

19. Mai 2018
4 Junge

24. Mai 2018
4 Junge wohlauf

Video
26. bis 30. Mai

20. Juni 2018
Derzeitige Situation

25. Juni 2018
Fressorgien

27. Juni 2018
Im Mondschein

12. Juli 2018
Vor dem Ausfliegen

15. Juli 2018, Video
Erster Ausflug der Jungen

 

 

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6. März 2018
Es geht wieder los!

 

Erstmals in diesem Jahr konnte heute wieder ein Weißstorch in der Nähe des schon in 2017 benutzten Nestes gesehen werden. Um 18:25 Uhr konnte ich ihn im letzten Abendlicht auf der Nestplattform fotografieren. Der Storch ist links beringt. Es liegt also die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Vogel um das Männchen unseres letztjährigen Brutpaares handelt. Eine Ringablesung war aufgrund der großen Entfernung und des schlechten Lichtes nicht möglich - also abwarten.

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8. März 2018
Er ist es!

 

Zwar auch noch bei schlechtem Licht, doch die Belegfotos zeigen deutlich die Ringnummer:

DEW 4T128, unser Storchenmännchen aus dem Vorjahr.

4T128

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11. März 2018
Mühsames Abendessen

 

Westlich des Transportbetonwerkes auf der Wiese:
Zwischen 17:05 und 17:35 Uhr erbeutete unser männlicher Storch zwischen 200 und 250 Regenwürmer. Frust oder Hunger, sein Weibchen ist immer noch nicht hier.

Im Hintergrund ästen 10 Rehe in aller Ruhe auf der Wiese, ein männlicher Fasan stolzierte zwischen ihnen herum und der ortsansässige Turmfalke rüttelte darüber.

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12. März 2018:  Warten auf die Partnerin - Körperpflege

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                                                                                                     13. März 2018:  Sie ist da!!
Um 12:50 klingelt es bei mir: Elke Gläsker hat einen zweiten Storch auf dem Nest gesehen (Gegen 9:00 und 10:30 Uhr stand das Männchen noch allein auf dem Nest)!
Sofort das lange Objektiv geschnappt und zum Nest gefahren. Obwohl der Ring des zweiten Vogels etwas verschmutzt ist, kann doch zuverlässig die Ringnummer abgelesen werden:  DER AU628, das Brutweibchen des vorigen Jahres, HERZLICH WILLKOMMEN!

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Vertonte Bildershow / Video   (3:52 Minuten)
Störche im Enger Bruch, Teil 1.  Die ersten 8 Tage nach der Rückkehr aus dem Überwinterungsgebiet.

 

 

 

Kurzvideo  (3 Minuten)
Störche im Enger Bruch, Teil 2. Situation zwei Wochen nach Ankunft des Weibchens (18. März 2018).

 

 

 

Die Brutzeit geht dem Ende entgegen. Wenn meine Beobachtungen richtig waren, dürfte der Schlupf Ende der 18. KW (Anfang Mai) erfolgen. Auch während der Brut wurde am Nest gebaut. Es ist gegenüber dem vorigen Jahr eine deutliche Vergrößerung festzustellen. Die Nahrungssuche erfolgt auf den umliegenden Wiesen, aber auch im Bereich der Blänken auf der Kranichwiese.

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13. Mai 2018: Etwas später als vermutet konnten heute, zwischen den Gewitterschauern, zwei kleine Schnäbel gesichtet werden, die über den Nestrand hinaus ragten.  Da die Nestmulde gegenüber dem Vorjahr wesentlich tiefer ist, sind die Jungen sicher schon einige Tage alt.

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19. Mai 2018:  Zwischen 19 und 20 Uhr konnten vier Junge beobachtet werden.

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24. Mai 2018:  Alle vier Jungvögel scheinen in guter Verfassung zu sein. Es bedarf allerdings etwas Geduld und Glück, sie gleichzeitig über den Nestrand schauen zu sehen. Sorge bereitet die anhaltende Trockenheit und die damit erschwerte Nahrungssuche durch die Altvögel. Am 22. Mai war erstmals zu beobachten, dass sich kurzfristig kein Altvogel auf dem Nest befand. Am frühen morgen des 24. Mai war das Nest durchgehend über fast zwei Stunden vom Männchen bewacht.

Fotos vom 22. und 24. Mai.

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Video: Situation der Störche im Enger Bruch zwischen dem 26. und 30. Mai 2018

 

 

 

20. Juni 2018: Die verbliebenen drei Jungen sind jetzt knapp 6 Wochen alt und entsprechend gut genährt. Auf dem Nest ist inzwischen für die Altvögel kein Schlafplatz mehr reserviert, sie schlafen (wie schon im Vorjahr) auf den Strahlern der nahegelegenen Spedition (Fotos vom 19.6.18).

Heute gegen 9:15 Uhr konnte das Männchen auf einer gemähten Wiese an der Spenger Straße (Höhe des Wartehäuschens der Bushaltestelle) dabei beobachtet werden, wie es die gesamte Fläche abschritt und nach Nahrung suchte. Dabei kam es bis auf weniger als 3 m an die Straße heran und zeigte sich durch die vorbeifahrenden Autos wenig beeindruckt. Nur gelegentlich wurde ein Großinsekt erbeutet, dafür aber zwei fette Schermäuse (?), die Opfer des Mähbalken gewesen sein dürften und inzwischen schon durch Heuwendung “eingewickelt” waren. Um 9:41 Uhr flog das Männchen in Richtung Nest ab (etwa 900 m entfernt).

Bei der Fütterung auf dem Nest wurde deutlich, wie eng es dort oben ist, in dem Gewusel war nur schwer festzustellen, wer sich den dicksten Brocken holte. Nach dem Abflug des Männchens zeigten sich die drei Jungen satt und zufrieden.

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25. Juni 2018: Das Heu der Wiese an der Spenger Straße ist eingefahren, so haben die Störche einen freien Blick auf ihre Beute. Beide Altvögel halten sich am Vormittag längere Zeit dort auf und sind bei der Jagd recht erfolgreich. Sie haben sich offensichtlich noch mehr an die vorbeifahrenden Autos gewöhnt. Gehen Fußgänger auf dem Gehweg vorbei, weichen die Vögel nur ein kurzes Stück zurück.

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Mehrere Maulwürfe landen nach kurzem “Flug” im Rachen.

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Auch die Mäuse lernen fliegen.

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Deutlich zeichnet sich ein verschlungener Maulwurf im Hals des Männchens ab.

Regenwürmer stellen heute nur einen kleinen Appetithappen dar.

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Was Vater kann, das kann ich auch!

Tatsächlich, es hat geklappt.

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Nachschub

Es ist zu erahnen, wer gewinnen wird.

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Auf geht´s zur nächsten Jagd.

 

27. Juni 2018:  Störche im Mondlicht

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22:10 Uhr: Jungstörche bei der abendlichen Gefiederpflege

22:15 Uhr:  Warten auf das Abendessen

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22:20 Uhr:  Der Vater sucht noch Nahrung, im Hintergrund ein Reh.

22:30 Uhr:  Letzter Anflug, die Jungen haben sich schon hingelegt.

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22:30 Uhr:  Aufwachen!

22:30 Uhr:  Letzte Fütterung

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22:35 Uhr:  Aufbruchstimmung des Vaters

22:36 Uhr:  Der Vater ist in Richtung seines Schlafplatzes abgeflogen.

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22:43 Uhr: Angekommen auf dem Strahler der Spedition, das Tagwerk ist vollbracht.

 

11. und 12. Juli 2018:  Die Jungen sind jetzt gut 60 Tage alt, der erste Ausflug dürfte in Kürze erfolgen.

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11. Juli:  Der Vater bringt Futter, hält sich aber nicht lange auf dem Nest auf.

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11. Juli: Auch die Mutter sorgt für Nachschub.

11. Juli:  Zaghafte Flugandeutung.

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12. Juli: Zumindest zwei der drei Jungen erheben sich schon deutlich über das Nest.

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Der Vater schafft Material zur Nestauspolsterung herbei.

 

15. Juli 2018:  Heute um 8:35 Uhr hat erstmals ein Jungstorch das Nest für einen Rundflug verlassen, der zweite Jungstorch folgte 5 Minuten später. Bei der Gruppe von vier Störchen, die in den vergangenen Tagen beim  Überflug beobachtet werden konnten, handelte es sich um umherstreifende Störche aus anderen Regionen, was dadurch belegt werden konnte, dass “unsere” drei Jungen auf dem Nest standen (Mitteilung von Anwohnern im nestnahen Bereich).

 

 

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